QASHQAI – UNTERWEGS MIT IRAN´S LETZTEN NOMADEN

Valentin folgte seinem Fernweh und reiste jahrelang per Anhalter von Österreich bis nach Myanmar. Doch eine Erfahrung blieb ihm besonders in Erinnerung: seine Zeit mit iranischen Nomaden. Mit ihnen zog er durch weite Landschaften, lebte nach ihren Traditionen und tauchte in eine Welt ein, die ihn tief berührte – eine Welt, die bald verloren gehen könnte.

Das Nomadenleben faszinierte ihn: die Freiheit, die Verbundenheit zur Natur, die Unabhängigkeit. Doch er erkannte auch den Konflikt, der in dieser Lebensweise steckt. Immer weniger Menschen leben als Nomaden, viele junge Generationen ziehen in die Städte, während die Älteren an ihrer Tradition festhalten. Eltern sehen ihre Kinder fortgehen, die junge Generation ringt zwischen Moderne und Vergangenheit. Der Gegensatz zwischen Stadtleben und einem Leben in der Natur wird immer größer.

Für Valentin bedeutete Freiheit, im Einklang mit der Natur zu leben – ohne feste Zwänge, im Rhythmus der Jahreszeiten. Die Nomaden schienen diese Freiheit zu verkörpern. Doch ist frei sein, einfach nur unabhängig zu sein? Bedeutet es, ohne Besitz zu leben oder vielmehr, selbst über sein Leben zu bestimmen? Während die moderne Welt die Nomaden immer weiter verdrängt, fragte er sich: Ist wahre Freiheit noch möglich?

Genre:
Dokumentarfilm

Länge:
> 90 Minuten
Produktion:
Iran / Österreich
Status:

in Postproduktion

Regie:
Valentin Macke
Produzent:
Christoph Pehofer
Buch:
Valentin Macke
Pia Padlewski
Kamera:
Valentin Macke

Schnitt:
Valentin Macke
Christoph Pehofer
Tonmischung:
XXX
Colorist:
XXX