COUCH CONNECTIONS

Die Reise des Filmemacher´s Christoph Pehofer verlief quer durch Nordamerika und Asien. Die Nächte in einem Hostel zu verbringen, stand bei ihm selten am Programm, sondern viel mehr im Wohnzimmer eines wildfremden Menschen – was dahinter steckt, nennt sich Couchsurfing.

In dem Dokumentarfilm von 75 Minuten Länge berichtet Christoph über seine Erfahrungen beim Couchsurfen, indem er seine Gastgeber, sowie deren Wohnverhältnisse und Lebenssituation portraitierte. In einer Zeit, in der das Brückenbauen zwischen unterschiedlichen Kulturen oft mit Angst, Vorsicht und gar Ablehnung gleichgesetzt wird, möchte dieser Film einmal mehr aufzeigen, welch wunderbare Freundschaften geschlossen werden können, wenn man nur aufeinander zugeht und so etwa beim Teilen des Persönlichsten beginnt – der eigenen Couch im Wohnzimmer, einem Ort des Zusammenkommens und Austauschs. Gemäß dem Motto „Every friend was once a stranger“!

Seine Hosts haben ihm nicht nur einen Einblick in unterschiedliche Lebenswelten gewährt, sondern auch neue Verbindungen rund um den Globus ermöglicht. Der Fokus des Films liegt auf den Menschen und deren Vielfalt, die Couchsurfing betreiben. Eine 21-jährige Studentin, bei der er „illegalerweise“ im Studentenwohnheim übernachten durfte, eine Familie, bei der drei Generationen als Gastgeber fungieren, ein Nudist aus Manhattan, eine trans* Frau aus Bangkok und viele mehr.

Couch Connections wurde in mehreren Kinos in Österreich und Deutschland gezeigt und begeisterte tausende Besucher*innen. Zudem feierte der Film seine TV-Premiere auf SRF2 und ist weiterhin auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar.

Genre:
Dokumentarfilm

Länge:
75 Minuten
Produktion:
Nordamerika, Asien
Premiere:

Jänner 2020 (Österreich)
Juni 2020 (Deutschland)

Regie:
Christoph Pehofer
Produzent:
Andreas Gesierich
Buch:
Christoph Pehofer
Manuel Pammer
Kamera:
Christoph Pehofer
Schnitt:

Christoph Pehofer

Tonmischung:
Tobias Schreiber
Colorist:
Manuel Portschy
Animation:

Shir Catz
Musik:

Thomas Böck
Felix Rauchwarter
Sebastian Seidl